Das Tolstoi-Institut in Berlin und die Verbindungen zu den Mahnwachen/Querfront

Eurasien: Kultur und Propaganda | Das Tolstoi-Institut und die Verbindungen zu COMPACT, Politsekten und zu Russland

Das Berliner Tolstoi-Institut propagiert deutsch-russische Freundschaft. Doch politisch träumt man von einer eurasischen Union – und der Abkehr Europas von den USA.

Nach außen präsentiert sich das Tolstoi-Institut in Berlin ganz im Gewande der Hochkultur. Es veranstaltet Lesungen und Konzerte. Der selbstgesteckte Anspruch: Völkerverständigung und deutsch-russische Freundschaft. Das Institut, das am 22. 11. 2014 in Berlin gegründet wurde, hat aber auch einen politischen Anspruch. Unter anderem vertritt es die Idee eines eurasischen Kontinents, einer Abkehr Europas von den USA und einer Hinwendung zu Russland.

Die eurasische Idee ist ein Lieblingsprojekt Wladimir Putins. Eines der Ziele des Institutes: Auf westliche Journalisten und Blogger Einfluss nehmen, um dieses Konzept zu verbreiten. Mitwirkende sind: Ein Berliner Lokalpolitiker der Partei „Bürgerrechtsbewegung Solidarität“ (BüSo) und „Journalisten“ des rechtspopulistischen „Compact-Magazins“ und von „Russia Today„.


Jurij Kofner übergibt Jürgen Elsässer die НОД-Schleife

Auf einer Demonstration skandiert die Geschäftsführerin des Tolstoi-Instituts, Tatjana Garsiya: „Wir haben hier keine Pressefreiheit“. Zapp fragt sie im Interview nach ihrer Aussage und ihrer Nähe zur eurasischen Idee:

Später wird sie sich nach dem Interview als Opfer darstellen und auf die westliche Presse schimpfen. Sie wiederspricht ihren eigenen Fakten und macht die Medien dafür verantwortlich, das Fakten nicht als Wahrheit dienen, sondern Lügen sind!

Wie sind nun die Verbindungen zur Mahnwache und zu Endgame?

Wie im Video des Tolstoi-Instituts klar ersichtlich ist, kommen hier Personen wie: Ken Jebsen, Jürgen Elsässer und Jurij Kofner (Vorsitzender der eurasischen Bewegung “Junges Eurasien”) zu Wort bzw. stehen in Verbindung zum Institut. Wenn man etwas mehr über Jurij Kofner recherchiert, stößt man unweigerlich auf das Magazin Compact/Jürgen Elsässer, für das er aktuell auch schreibt.

Auch Yasmine Pazio (RT-Deutsch, im Link mit Evelin Pietza) spielt hierbei eine große Rolle. Ganz davon abgesehen, das sie das Tolstoi-Institut beworben hat; hat diese auch mit Jürgen Elsässer das Compact-Buch „Wladimir Putin – Reden an die Deutschen“ herausgegeben. Sie ist also auch in Zusammenarbeit mit Compact.

So gehört es sich natürlich (nicht nur für) Berlin, das diese Protagonisten sich bis tief in die neurechten Mahnwachen vernetzt haben, einige dieser Leute Pegada-Endgame gründeten und auch bei Endgame aktiv vor Ort sind, u.a. auf Nazidemos als Redner auftreten.

Links und rechts marschiert gemeinsam auf der Anti-Siko gemeinsam mit Katrin Oertel und Frank Geppert in München, auf Ostermärschen mit Nazis oder treten in anderen Formen von linken Veranstaltungen auf.
Sie sind gern gesehene Gäste, auch linke Politiker (Dieter Dehm, Wolfgang Gehrke, Sahra Wagenknecht, Inge Höger, Annette Groth, Oscar Lafontaine und weitere LINKEN-Politiker bieten hier vollste Solidarität und Unterstützung.

Man geht in Berlin u.a. mit Oleg Muzyka auf gemeinsame Veranstaltungen, dieser wird sogar noch von Teilen der DIE LINKE gefördert und unterstützt. Die Verbindungen zu Compact, russischen Separatisten bis hin Verbindungen zu Alexander Dugin oder Manuel Ochsenreiter werden von großen Teilen der DIE LINKE und Linken einfach ausgeblendet und ignoriert!

Das ganze Netzwerk rund um Jurij Kofner, Jürgen Elsässer, Tatjana Garsiya ist u.a. gekennzeichnet von der Identitären Bewegung, die Deutsch-Russische Bruderschaft, Mütter gegen den Krieg Berlin-Brandenburg mit Brigitte Queck, Pegada-Endgame, STOP Ramstein, die Antiimperialistische Aktion, BüSo & LaRouche, COMPACT, AfD, der Kampagne Ein Prozent, JUNGE FREIHEIT, dem Institut für Staatspolitik (Sezession um Götz Kubitschek/Blaue Narzisse) bis hin nach Russland zu Alexander Dugin, bis hin zum Kreml!

Zu den Freunden von Tatjana Garsyia gehören neben Jurij Kofner weiterhin: der „Journalist“ Udo Ulfkotte ebenso wie der Europaparlamentarier Udo Voigt von der NPD. Die Freundesliste ist leider nicht mehr öffentlich. Es zählten allerdings noch ganz andere „Größen“ dazu!

Aus den ganzen Netzwerken lassen sich ungeahnte Informationen finden, die überhaupt nicht als Ganzes erfasst werden können; so weitreichend. Es ist eine fließende Vernetzung und Anschlussfähigkeit von diversen Einrichtungen, immer wieder Compact in Verbindung zu Jürgen Elsässer und RT vor allem mit Yasmine Pazio. Es finden sich Bewegungen und Gruppierungen, die bis hin zu den engen Kontakten zu Alexander Dugin reichen.

Einige, die sich mit der Querfront schon näher befasst haben, dürfte es somit nicht verwundern, dass u.a. auch das Tolstoi-Institut eine bedeutende Rolle auch für Protagonisten wie Mark Bartolmai, Evelin Pietza & Yasmine Pazio, Maren Müller von der Ständigen Publikumskonferenz (und Propagandaschau), Olga Katsaros, Elena Schulz & Alexej Danckwardt und weiteren deutschen Propagandisten ist, die gegen die westlichen Medien sind, sich als „Journalisten“ russischer Staatsmedien bedienen und diese Desinformationen in linke Netzwerke, teils über die Mahnwachen und Veranstaltungen vor Ort unter die Menschen bringen. Und wenn es sich ergibt, ist man eben auch auf Nazidemonstrationen oder tritt dort sogar noch als Redner auf.

Das sind die Netzwerke vom Tolstoi-Institut.
Dieses bietet hierfür einen Chor, Musik soll verbinden, es gibt ein Cafe-Treff, Veranstaltungen, man macht gemeinsame Reisen aber auch ein Übersetzerbüro ist vorhanden. Für die Verständigung!

Die Deutsch-Russische Freundschaft soll sich verfestigen. Allerdings nicht für den Frieden sondern für die Destabilisierung Europas (den Westen), für ein geplantes, faschistisches Eurasien!


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